![]() |
S - Album |
---|
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
![]() |
|
SMAXONE aus Dänemark (u.a. mit MNEMIC-Members) bieten
schönen, relaxten Alternative Metal, welcher aber auch mit einigen Wutausbrüchen
gespickt ist. Gerade diese Gegensätze - zum einen der leicht melancholisch
Angehauchte Bastard aus DEVIN TOWNSEND, FAITH NO MORE & 30 SECONDS TO MARS und
zum anderen die FEAR FACTORY/MNEMIC-artigen Thrash Momente - passen wunderbar
zusammen. Vor allem mit dem überragenden Gesang von Claus (mit zum Teil an
LINKIN PARK angelehnte Gesangslinien), sowie dem ballernden Gekreische der
MNEMIC-Frontsau Michael Bøgballe bekommt man auch in Sachen Vocals jede Menge
Variation Geboten. Jedoch ist auf der CD nicht alles Gold was glänzt, denn ein
paar Songs flachen doch ein wenig ab. Dafür stechen die beiden Übertracks "Smiling"
und "Waiting" heraus. Beide sind mit grandiosen Refrains gespickt und verfügen
über den gewissen Tiefgang, welchen man bei Musik dieser Art doch sehr gerne
serviert bekommt. Doch auch der heftigere Titeltrack oder das verträumte "Afterlife"
können absolut überzeugen und lassen 'Regression' zu einem echten Geheimtipp
forcieren. Schade nur, dass nicht noch mehr Kaliber der Marke "Smiling" und "Waiting"
auf dem Silberling sind...
Olly, 9,5 Punkte
Auch
in Dänemark ist Devin Townsend in einigen Kreisen ein Gott. Zumindest im Lager
der neuen Combo um die beiden MNEMIC-Recken “Brylle“ Rasmussen (Drums) und
Michael Bøgballe (Vocals) scheint man große Fans vom „verrückten Professor“ aus
Kanada zu finden, vor allem was dessen positive Projekte ’Ocean Machine’,
’Infinity’ oder ’Accelerated Evolution’ angeht. So zelebrieren SMAXONE auf ihrem
Debüt ziemlich genau diese Art Metal bestehend aus modernem Riffing und
positivsten Schwebegesängen. Anfangs klingt dies noch recht cool (’Regression’),
allerdings schon beim recht schwach umgesetzten GEORGE MICHAEL-Cover ’Freedom’
beginnt die Scheibe zu schwächeln. Im Folgenden gelingt es dann nur noch selten
zu überzeugen (außer beim sehr coolen ’Waiting’), und mir geht´s so, daß ich
einfach die Aura viel zu positiv finde und mich der zu gewollt ungewöhnliche
Sound eher nervt. Es ist eben nicht möglich, einfach mal schnell den Sound eines
der größten Künstler der Gegenwart zu kopieren.
Hage, 6,5 Punkte
Die Songs:
1. I see you Part 1
2. Regression
3. Freedom 2003
4. Smiling
5. Waiting
6. Bad Sensation
7. Dead But Alive
8. Afterlife
9. If You Could
10. I See You Part 2
![]() |
Alle Inhalte (c) Ancient-Spirit-Magazine Webmaster: info@ancientspirit.de
|
|