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S - Album |
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Nach einem kurzen Ausflug zu Hammheart Records sind SINISTER jetzt wieder bei ihrem Stammlabel Nuclear Blast gelandet. Wieso, weshalb, warum? Keine Ahnung… aber Hauptsache das neue Album ist da - hehe! Und es ist glücklicherweise alles beim alten geblieben. Los gehts mit dem typisch düsteren Intro (ist nebenbei die Musik von „Das Relikt“, falls jemand den Film kennt), und dann steigt die Band mit dem Titeltrack gleich in die Vollen. Das typische abgehackte Riffing, die tackernden Drums von Aad, Rachels tiefes Geröchel - alles ist so, wie man es erwartet und haben will. Man merkt auch gar nicht, dass mit Pascal ein neuer Gitarrist an Bord ist (der langjährige Klampfer Bart hatte die Band ja bekanntlich verlassen), welcher nebenbei auch noch von Ron v/d Polder (einer der ersten Gitarristen von SINISTER!) unterstützt wird. Besonders gut gefällt mir beim ersten Song der treibende Mittelpart mit der bollernden Doublebass. Dürfte live gut kommen. Am Anfang von „Barbaric Order“ wird dann erstmal ein Gang runtergeschaltet, aber auch hier kommen die Knüppelparts nicht zu kurz - bei diesem Track orientiert sich die Band eindeutig an ihren ersten Alben („Cross The Styx“ lässt grüssen). Vielleicht liegt das an der Mitarbeit von Ron?! Und auch die restlichen Songs kommen dieses Mal insgesamt irgendwie homogener und straighter rüber, was die Vorfreude auf anstehende Gigs weiter deutlich in die Höhe schraubt. Immer wieder gibt es Tempovariationen, so dass jeder Fan auf seine Kosten kommen wird. Ein weiteres Highlight ist „Conception Of Sin“, da dieser Track so ziemlich alles beinhaltet, was einen guten SINISTER-Song ausmacht. Der Sound ist auch etwas stärker als auf dem Vorgänger „Creative Killings“, allerdings immer noch ziemlich trocken und bestimmt nicht jedermanns Sache. Ich finde allerdings, dass die Produktion sehr gut zu den oft recht technischen Riffs passt. Klingt halt alles typisch nach SINISTER. Fazit: Wer „Creative Killings“ gut fand, wird an dieser Scheibe erst recht seine Freude haben. Wirklich ein starkes neues Album, dafür gibt es fette 11 Punkte!
Jan, 11 Punkte
Gute zwei Jahre nach ‘Creative Killings’, erschienen über Hammerheart Records, sind SINISTER zurück im Schoße von Nuclear Blast Records. Musikalisch hat sich hingegen kein Fußbreit was geändert. Man könnte fast meinen, die Aufnahmen hätten im direkten Anschluß an die zum letzten Album stattgefunden, dermaßen ähnlich klingen die Songs und die Produktion. Was keineswegs von Nachteil ist, denn der gleichermaßen technische wie brutale Death Metal der Holländer benötigt keine Innovationen, um zu überzeugen. Das einzige Problem, welches SINISTER nach wie vor haben, ist der Mangel an einprägsamen Hits. Pro Album verzapfen die Männer um Frontfrau Rachel maximal zwei Songs, welche sich im Langzeitgedächtnis festsetzen. Diesmal heißen die Stücke ‚Barbaric Order’ und ‚Dominion’, welche so etwas Ähnliches wie Hitpotential ausstrahlen.
Andreas, 9 Punkte
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| Hate + Bastard Saints (Rerelease) |
Die Songs:
1. Rise of the predator
2. Savage or grace
3. Barbaric Order
4. The age of murder
5. Conception of sin
6. Chapel desecration
7. Dominion
8. Collapse rewind
9. Apocalypse in time
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